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Geld sparen – Effizienz steigern

durch interkommunale Zusammenarbeit

 

Interkommunale Zusammenarbeit neu beleben

Vor dem Hintergrund der Finanzkrise reichen Aufgabenkritik und Haushaltskonsolidierung nicht mehr aus. Nicht nur in kleinen Gemeinden, können aus ökonomischen Gründen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht mehr selbständig vorgehalten werden. Eine Interkommunale Zusammenarbeit ergänzt das Know how der Mitarbeiter.

Es gibt positive Erfahrungen, z.B. um Fördermittel im Verbund mit anderen Institutionen oder Kommunen zu erreichen, Einkaufsgemein-schaften zu bilden, wichtige Themen vernetzt zu bearbeiten oder Projekte aufeinander abzu-stimmen.

 

Zielsetzung

Verschiedenartige Kommunen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen können mit einem neuen methodischen Ansatz die ganze Breite kommunaler Handlungsfelder für eine Zusammenarbeit erschließen. Wirtschaftlich kann das Ziel einer Kooperation z.B. sein: Kosten zu reduzieren, Aufgaben zwischen zwei Organisationen effizient zu realisieren oder bislang nicht genutzte Einnahmepotenziale auszuschöpfen.

 

Vorgehensweise

1. Kick-Off-Veranstaltung (1/2 Tag) Ein gemeinsames Projektverständnis entwickeln, offene Fragen und nächste Schritte klären. Diskussion möglicher gemeinsamer Handlungsbereiche.

2. Strategie-Workshop (1 Tag) Jede Kommune ermittelt ihre spezifischen Anforderungen und Erwartungen.

3. Projekt-Gruppenarbeit (ca. 5 – 7 Tage)

4. Abschlussveranstaltung (1/2 Tag)

 

Rahmenbedingungen

Um innerhalb von 2 - 5 Monaten zu greifbaren Ergebnissen zu kommen, klärt jede Kommune für sich, welche Leistungen problemlos gemeinsam erbracht werden können. Die beteiligten (Ober-) Bürgermeister sind die aktiven Treiber und Förderer. Personalvertretungen werden aktiv mit eingebunden. Alle Beteiligten verständigen sich über Qualitätsstandards in der Fallbearbeitung. Zu verhindern ist, dass kleinere Gemeinden strukturell oder finanziell benachteiligt werden. Wichtig ist die Bereitschaft aller Beteiligten, sich von der örtlichen Leistungserbringung zu trennen und diese auf eine oder mehrer andere der beteiligten Kommunen zu übergeben. Nach der strategischen Positionierung müssen den Ideen auch Taten folgen.

 

Neue Handlungsfelder der Kooperation

Kooperationen bieten sich beispielsweise in folgenden Bereichen an:

•  Beschaffungswesen

•  Hard- und Software

•  Interner Personalservice

•  Archivierung

•  Internet-Hintergrunddienste

•  Gebäudeunterhaltung

•  Straßenunterhaltung

•  Bäder, Sport, Freizeit

•  Gemeinsame Baubetriebshöfe, Werkstätten, Gärtnereien

•  Gemeinsame Nutzung von Geräten

 

Eine institutionalisierte Plattform schaffen

Innovationen brauchen einen effizienten Rahmen, um Aktivitäten zu koordinieren und zu steuern. Bewährt hat sich eine Projektorganisation mit einem Steuerkreis, Projektgruppen und Projektcontrolling.

 

Wichtig ist die Klärung der folgenden Themen:

•  Kostenverteilung

•  Ausstieg aus der Zusammenarbeit

•  Anforderungen an die Organisation

•  Rahmenbedingungen

•  Entscheidungsmodalitäten

 

Jede Kooperation ist ein Prozess, der in vielen einzelnen Schritten abläuft. Nur wer nach jedem einzelnen Schritt noch sicheren Boden unter den Füßen hat, sollte weitergehen. Das Projektcontrolling zeigt auf, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden und wo über Verbesserungen nachge-dacht werden muss.

 


Strategie & Kultur, Int. Managementberatung
Gisbert Breunig , Sonnhalde 88, 79104 Freiburg
Tel.:0761- 557379-0; Fax: 0761-557379-9;
eMail: Breunig@Bürgermeistercoach.de
www: Bürgermeistercoach.de  

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