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Bedarfsgerechte Arbeitszeiten

im Bauhof

 

Der Baubetriebshof im Wettbewerb

Die Pflege und Unterhaltung der öffentlichen Infrastruktur steht immer mehr im Wettbewerb.

Der Wettbewerbsgedanke fordert, permanent die eigenen Potenziale zu prüfen und dort, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, auf den bestmöglichen Stand zu bringen. Erst wenn die betreffenden Produkte von anderen Anbietern besser oder preiswerter erstellt werden können, bietet sich Outsourcing an.

Die Rolle des Bauhofs als Dienstleister für die Ämter/Fachbereiche führt dazu, dass ihre Auf-traggeber zunehmend Vergleiche mit anderen Marktwettbewerbern durchführen und den Bauhof daran messen.

 

Den Baubetriebshof – fit für den Wettbewerb machen

Nur ein optimierter Bauhof kann in einen fairen Vergleich gestellt werden. Dazu bietet sich folgendes Vorgehen an:

 

1. Vergleichbarkeit herstellen

Die Produktpalette des Bauhofs wird definiert, Produktpreise und – qualitäten ermittelt und mit privaten Anbietern verglichen.

2. Verbesserungspotenziale erkennen

Gemeinsam diskutieren die Beteiligten, was bei teureren eigenen Produkten zur Preissenkung unternommen werden kann. Die Auswirkungen auf Investitionen und Folgekosten werden ermittelt.

3. Sinnvolle Optimierungen umsetzen

Unwirtschaftliche Produkte werden nicht mehr selbst erbracht. Zu berücksichtigen sind Fuhrpark, nicht adäquat einsetz-bares Personal usw.

 

Moderne Steuerung ist ergebnisorientiert. Jeder Bauhof konkretisiert folgende Ziele:

•  Was soll für wen erreicht werden?

•  Womit erreichen wir bei den Sachkosten eine Einsparung von X%?

•  Wie verbessern wir die Auslastungs-grade der Fahrzeuge?

•  Welche Prozessschritte sind für die Leistung „A“ erforderlich, um das beabsichtigte Ergebnis zu erzielen?

•  Welche Aufbauorganisation ist in Bezug auf die Leistungserstellung optimal?

•  Wieviel Personal mit welcher Qualifi-kation ist erforderlich, um die Leistung zu erstellen?

Qualität verbessern

Der Baubetriebshof ist interner Dienstleister – seine Auftraggeber sind gleichzeitig seine Kunden. Die Zufriedenheit der Kunden orientiert sich an der Erfüllung festgelegter Standards. Doch oft hat der Auftrag bereits Mängel. Kerngedanke ist, vorausschauend Fehler zu vermeiden und die Wahrscheinlichkeit für die Erbringung der gewünschten Leistungen zu erhöhen.

 

Die Wirtschaftlichkeit auf dem Prüfstand

Der Blick auf die Kostensenkung der veran-schlagten Ausgaben im Haushalt reicht nicht aus, zumal Abschreibungen, Verzinsungen usw. nicht in die Kosten einfließen.

Deshalb sind zunächst alle Kosten zu ermitteln – die Kosten- und Leistungsrechnung ist unabdingbar.

Zur Erfassung der Kosten kommt die Transpa-renz der Leistungen. Erst wenn geklärt ist, wer welche Leistungen in welchem Umfang beim Bauhof abruft, kann eine Verantwortung beim Auftraggeber etabliert werden.

 

Den Hauptkostenblock bilden mit rund 75 – 80 % Budgetanteil die Personalkosten. Ein effektiver Personaleinsatz erfordert Arbeitszeitmodelle, die unterschiedliche Personalkapazitäten im Jahresverlauf ermöglichen. Teamstrukturen unterstüt-zen das Verantwortungsgefühl, die Motivation und Identifikation.

Neben der Ermittlung der Betriebsstunden für Geräte, Maschinen und Fahrzeuge erfordern Neuanschaffungen fundierte Wirtschaftlichkeitsvergleiche zwischen eigenem Gerät und bedarfsorientierter Miete bzw. gemeinsamer Nutzung mit Dritten.

 

Kostenoptimierung durch Vergabe oder Kooperation

Teilaufgaben können vorübergehend oder längerfristig vergeben werden. Der Bauhof kann auch das Fachamt bei der Ausschreibung und Vergabe beraten und die Kontrolle und das Vertragsmanagement erledigen. Für die Kooperation mit Nachbarkommunen oder mit gewerblichen Dritten sind auch diverse weitere Fragen zu klären.

 

Weitere Informationen :

 


Strategie & Kultur, Int. Managementberatung
Gisbert Breunig , Sonnhalde 88, 79104 Freiburg
Tel.:0761- 557379-0; Fax: 0761-557379-9;
eMail: Breunig@Bürgermeistercoach.de
www: Bürgermeistercoach.de  

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